Funke-Mediengruppe zensiert Wahlkampf in Tempelhof-Schöneberg und verschweigt die AfD – Beschwerde

Der Fraktionsvorsitzende der AfD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung von Tempelhof-Schöneberg und Spitzenkandidat der Partei im Bezirk, Karsten Franck, erklärt:


Mit Entsetzen haben wir zur Kenntnis nehmen müssen, dass die Berliner Morgenpost, die zur Funke-Mediengruppe gehört, offenbar den Wahlkampf im Bezirk zensiert, denn die Zeitung hatte am heutigen Donnerstag per Livestream zu einer Diskussionsveranstaltung unter dem Titel „Wer macht die beste Politik für Tempelhof-Schöneberg?“ eingeladen – ohne die AfD.


Eingeladen waren alle in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) von Tempelhof-Schöneberg vertretenen Parteien, außer der AfD. Wir protestieren hiermit auf das Schärfste gegen diesen Manipulationsversuch der Berliner Morgenpost, die ihren Lesern offenbar die Existenz der AfD-Fraktion in der BVV Tempelhof-Schöneberg verschweigen will, die damit eklatant gegen die journalistischen Grundsätze der Sorgfalt und Objektivität verstößt – und die damit den Wahlkampf im Bezirk zensiert.


Dieses skandalöse Verhalten der zur Funke Mediengruppe gehörenden Berliner Morgenpost wirft zum wiederholten Male ein Schlaglicht auf die Medienmacht der Altparteien, in diesem Fall die der CDU, da das CDU-Mitglied und der NRW-Landesminister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales, Stephan Holthoff-Pförtner, Miteigentümer der Funke Mediengruppe ist. Wir werden das unsägliche Verhalten der Berliner Morgenpost vor den Presserat bringen und eine förmliche Beschwerde einreichen.