Einzig die AfD lehnt „Gendern“ im Bezirksamt ab

Der Fraktionsvorsitzende der AfD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung von Tempelhof-Schöneberg, Karsten Franck, erklärt:


In der Sitzung der BVV Tempelhof-Schöneberg am 25.8.2021 hatte die AfD-Fraktion einen Antrag eingereicht, in dem der Verzicht auf das sogenannte „Gendern“ (z.B. Gendersternchen, _innen) im Bezirksamt gefordert wurde.


Diesem Antrag stimmte einzig die AfD zu, alle anderen Fraktionen (CDU, FDP, Grüne, SPD, Linkspartei) lehnten den Antrag ab.


Die AfD steht für die Chancengleichheit aller Mitglieder der Gesellschaft ein. Gendern hilft in diesem Zusammenhang nicht, sondern verkompliziert nur unnötig die Sprache mit unverständlichen Sprachkonstruktionen. Zumal mit einigen Gender-Wortkonstruktionen entgegen der vorgegebenen Zielrichtung der Genderbefürworter, alle Geschlechter mitzunehmen und mitzumeinen, nur noch die weibliche Form heraushörbar ist, wie beispielweise bei Kund_innen und Kolleg_innen. Was also bei der Verwendung des generischen Maskulinums angeprangert wird, wird beim nur noch herauszuhörenden Femininum als in Ordnung bewertet. Es ist also nicht nur unverständlich, umständlich und störend, sondern auch noch nicht schlüssig.


Zusätzlich lehnt eine Mehrheit der Deutschen Gender-Sprachkonstruktionen ab, wie auch Dieter Hallervorden, der das Gendern als eine „Vergewaltigung der Sprache“ bezeichnet.


Das Bezirksamt muss sich auf seine gesetzlichen Aufgaben konzentrieren, die es oft kaum erfüllen kann, statt das Geld der Steuerzahler z.B. für einen Gender-Sprachleitfaden auszugeben.