Rot-Rot-Grün lehnt Antrag zum STEMO-Weiterbetrieb ab

26.11.2019

Der Verordnete der AfD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung von Tempelhof-Schöneberg, Sebastian Richter, erklärt:

Die AfD in der BVV Tempelhof-Schöneberg fordert den Weiterbetrieb des in der Rettungswache Mariendorf stationierten Stroke-Einsatz-Mobils (STEMO) auch über das Jahr 2021 hinaus und reichte einen entsprechenden Antrag in der BVV Tempelhof-Schöneberg ein (Drucksache 1392/XX). Der Antrag wurde am 25.11.2019 in der Sitzung des Gesundheitsausschusses mit den Stimmen von SPD, Grünen und Linken abgelehnt. 

 

Bei einem Schlaganfall zählt jede Minute. Die Herausforderung besteht insbesondere darin, möglichst frühzeitig zu erkennen, ob die Symptome des Patienten von einem Gefäßverschluss oder einer Blutung verursacht werden. Mit den auf den STEMOs, einem speziellen Rettungswagen, installierten Computertomographen kann eine schnelle Diagnostik durchgeführt und im Falle eines Gefäßverschlusses auch unverzüglich mit der Gabe von Medikamenten zur Auflösung eines Blutgerinnsels begonnen werden.

 

Sebastian Richter, Gesundheitssprecher der AfD-Fraktion BVV Tempelhof-Schöneberg:

 

„Auf dem Gebiet des ehemaligen Bezirks Tempelhof gibt es keine einzige auf die Versorgung von Schlaganfallpatienten spezialisierte Krankenhaus-Stroke-Unit. Es erscheint also höchst sinnvoll, dass gerade in Mariendorf ein STEMO stationiert ist, um die Versorgungssituation u.a. der Tempelhofer Bürger zu gewährleisten. Die bisherigen Evaluationsdaten zu den STEMOs sind höchst vielversprechend, so ist in vielen Fällen ein Zeitvorteil für die Einleitung einer Therapie erreichbar, was das Leben von Menschen retten kann. Wir sprechen uns deshalb für einen Weiterbetrieb des an der Rettungswache Mariendorf stationierten STEMOs aus“.

 

 

 

 

 

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