Rot-Grün entscheidet gegen die Pendler in und aus dem Berliner Umland

28.08.2018

Der Fraktionsvorsitzende der AfD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung von Tempelhof-Schöneberg, Karsten Franck, erklärt:

 

„In der Sitzung des BVV-Ausschusses für Straßen, Verkehr, Grün und Umwelt am 27.08.2018 lehnten SPD und Bündnis 90/Die Grünen den AfD-Antrag ab, dass sich das Bezirksamt bei der Deutschen Bahn AG für die Einrichtung eines Schienenersatzverkehrs für die S 2 während der Baumaßnahmen für die Dresdner Bahn nach Blankenfelde/Mahlow einsetzen soll. 

 

Angesichts der Tatsache, dass der Pendlerverkehr in den letzten Jahren um ca. 70% zugenommen hat, stelle ich fest, dass sich die Rot-Grüne-Zählgemeinschaft in Tempelhof-Schöneberg erneut gegen die Interessen der Bürger entschieden hat.

 

Das zusätzliche Angebot zur S 2 ist notwendig, da die Baumaßnahmen für die Dresdner Bahn sich wesentlich auf die Taktung der S2 im Umland auswirken werden (20-Min.-Takt anstatt 10- Min.-Takt). Um weiterhin die Attraktivität des ÖPNV für Pendler in und aus dem Umland zu gewährleisten, wäre der Schienenersatzverkehr daher sehr sinnvoll. Damit würde auch einer zusätzlichen Belastung der B 96 entgegengewirkt werden, da eine schlechtere Anbindung des ÖPNV eine weitere Erhöhung des Pendler-PKW-Verkehrs zur Folge hätte.

 

Da Anfang 2018 unser Antrag die U 6 bis nach Lichtenrade zu verlängern, ebenfalls abgelehnt wurde, muss ich feststellen, dass Rot-Grün offensichtlich ganz bewusst die verkehrstechnische Entwicklung des Stadtrandes vernachlässigt und somit an einer Entlastung der B 96 kein Interesse hat.“

 

 

 

 

 

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