Neuer WBS weckt falsche Hoffnungen bei Berliner Wohnungssuchenden

07.03.2018

In der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg wurde am 05.03.2018 über die möglichen Folgen der Ausweitung des Kreises der Berliner WBS-Anspruchsberechtigten kontrovers diskutiert.

 

Der Fraktionsvorsitzende der AfD-Fraktion der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof- Schöneberg, Karsten Franck, erklärt:

 

„Rot-Rot-Grün lenkt mit der Ausweitung des Kreises der WBS-Anspruchsberechtigten vom tatsächlichen Versagen der Berliner Wohnungsbaupolitik ab und spielt die Wohnungssuchenden gegeneinander aus. Tatsache ist, dass in einem äußerst angespannten Wohnungsmarkt immer weniger sozialgebundene Wohnungen angeboten werden, die Zahl der WBS-Anspruchsberechtigten aber rapide zunehmen wird. Allein die Tatsache, dass im Bezirk Tempelhof-Schöneberg ca. 1100 Wohnungen 2017 ihre Belegungsbindung verloren, aber nur 121 neue Wohnungen dem Markt zu geführt wurden, macht das Dilemma mehr als deutlich. Die Situation im Sektor des sozialen Wohnungsbaus wird sich in den nächsten Jahren sogar noch weiter verschärfen, da bis zum Jahr 2025 weitere ca. 7000 Wohnungen die Belegungsbindung verlieren werden. Insgesamt wird immer deutlicher, wie realitätsfern und fragwürdig die Parteien der rot-rot-grünen Berliner Senatskoalition gerade auch bei dem hochsensiblen Thema WBS/Sozialwohnungen agieren.“

 

 

 

 

 

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