Bezirksamt muss Impfbemühungen ausweiten

23.10.2017

Auf die Große Anfrage der AfD-Fraktion zu Impfungen in Tempelhof-Schöneberg hat Gesundheitsstadtrat Schworck mitgeteilt, dass bei der zweiten Masernimpfung im Kindesalter die Impfquote unter der für die sogenannte Herdenimmunität wichtigen Quote von 95 Prozent liegt.

 

Das Erreichen der Herdenimmunität ist wichtig, um zum Beispiel noch nicht geimpfte und daher besonders gefährdete Neugeborene vor einer Maserninfektion zu schützen.

"Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit, sie kann schwerwiegende Komplikationen wie zum Beispiel eine Hirnentzündung haben und im schlimmsten Fall zum Tod führen", so Sebastian Richter, Arzt und AfD-Bezirksverordneter. "Das Bezirksamt muss dringend dafür sorgen, dass die Impfquoten steigen, um zum Beispiel ungeimpfte Neugeborene zu schützen". 

 

 

 

 

 

 

 

 

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